Schmerz und Kummer

Schmerz und Kummer aktiv heilen

Schmerz und Kummer

Wenn du diesen Beitrag liest, kennst du wahrscheinlich das Gefühl, wenn dir plötzlich der Boden unter den Füßen weggerissen wird. Wenn die Welt gefühlt stehen bleibt und alles deutlich weniger Sinn macht als zuvor. Man hat keine Energie mehr, man hat keine positiven Gedanken mehr und auch an Zukunft kann oder will man nicht denken. 

Du kennst das? Dann hast du wahrscheinlich gerade Liebeskummer und steckst mitten in einer Trennung oder versuchst diese noch zu verarbeiten. 

Irgendwann im Leben kommt beinahe jeder Mensch in so eine Situation. Wie stark man sich emotional davon mitreißen lässt, ist bei jedem/r unterschiedlich. Doch wenn es dir gerade oder seit einiger Zeit bereits richtig schlecht geht, weil dein Partner dich verlassen hat, dann lies hier unbedingt weiter, denn mir ging es wie dir. 

Das Ende der Geschichte

Alles veränderte sich, als ich die WhatsApp-Nachricht bekam „Wir müssen uns mal auf neutralem Boden treffen und Klartext reden“. 

Eine Nachricht, die ich nicht wirklich verstehen konnte, da wir 24 Stunden vorher bereits „Klartext“ geredet hatten. 

Denn unsere Beziehung kam ins Straucheln. Ihm kam es wie Stillstand vor. Zudem belasteten zu dem Zeitpunkt einige äußere Einflüsse unseren Alltag. Ich konnte damit gut umgehen, er scheinbar weniger. Wir redeten viel und am Ende hieß es dann doch „wir schaffen das“. Doch in der Nacht darauf kam dann seine Nachricht, als er beruflich unterwegs war. Mein Gefühl sagte mir sofort „Ok, irgendwas muss dort gerade vorgefallen sein. Irgendwas hat ihn gerade aufgewühlt.“ 

So trafen wir uns schließlich an einem kalten, feuchten Nachmittag im Herbst im Park und redeten – schon wieder. 

Dann saßen wir auf einer Parkbank und während er mir erklärte, was in ihm vorgeht und warum er von heute auf morgen seine Meinung ändert, machte es bei mir „Klick“. Als mein Kopf realisierte, dass es hier endet, brach es aus mir heraus. Tausend Gedanken und Gefühle überfielen mich, was mich so heftig traf, dass ich dachte mein Körper gibt gleich auf. Und dann liefen die Tränen und liefen und liefen. 

Es waren knapp 3 Jahre Beziehung. Er 24, ich 33. Eine Beziehung, für die ich mich bewusst entschieden habe als ich mir auch eine gemeinsame Zukunft vorstellen konnte. Obwohl nicht immer alles heiter Sonnenschein war. Doch die Beziehung war mein Anker, mein Hafen, in dem ich Kraft getankt habe in einer Zeit, in der Freunde treffen kaum möglich war. In einer Zeit, in der ich so viele berufliche Baustellen hatte, dass nur der Mann an meiner Seite neue Energien in mir wecken konnte. 

Offensichtlich war ich mit diesen Gefühlen aber allein. 

Die Karriere war jetzt wichtig und auch das Genießen des Lebens, solange er noch jung ist.

Er ist strukturiert und organisiert, pünktlich. Ich bin ein Wirbelwind. Pünktlichkeit zählt nicht zu meinen Stärken.

Ich dachte, wir ergänzen uns. Doch für ihn war es wohl belastend – auf einmal. 

Die Aufbauphase

Ich fühlte mich so verloren, wie seit vielen Jahren nicht mehr. 

Und dann fing ich einfach an, während ich nach dem Gespräch im Park noch im Auto saß, zu reden. Ich rief Vio an und versuchte weinend zu berichten. Wir redeten und sie gab mir genau den richtigen Input, um fürs Erste wieder klarer zu sehen.

Anschließend fuhr ich zu einer anderen Freundin in der Nähe. Wieder reden und tröstende Worte, die mir guttaten. Als ich daheim ankam, war ich einfach nur erschöpft und ging schlafen. 

In den Tagen danach riss ich mich zusammen, holte alle meine Sachen bei meinem nun Ex-Freund ab, fuhr danach 2 Tage weg und redete wieder mit Freunden. Ich ließ es mir gut gehen und nahm mir Zeit zum Nachdenken.

Der darauffolgende Alltag war gewöhnungsbedürftig, aber erträglich. 

Eine Trennung zu verarbeiten, geht zwar kaum von heute auf Morgen, aber es gelang mir drei Wochen später bereits völlig geerdet zu sein. Im Grunde war ich abgeklärt, was mir nach keiner Trennung so schnell gelungen ist. 

Tipps gegen Liebeskummer

Was ist die beste Selbsttherapie in solchen Lebenssituationen?

  1. Reden, reden und nochmal reden! Schütte dein Herz an die Person oder die Personen aus, bei denen du das Gefühl hast, auch ein ehrliches, gut gemeintes Feedback zu bekommen und / oder eine lange Umarmung! Egal ob Freunde, Familie oder Arbeitskollege – sprich mit jemandem, der nicht mit den Augen rollt, sondern jemandem, dem es um dein Wohlbefinden geht und der sich die Zeit nimmt dir zuzuhören und der dir ein gutes Gefühl gibt. 
  2. Denke als allererstes an dich selbst! DU bist ein toller Mensch. Reflektiere die Beziehung! Auch, wenn du gerade glaubst, dass du nie mehr einen so tollen Partner finden wirst, versuche neutral zurückzudenken. War es wirklich so schön? Seid ihr euch auf Augenhöhe begegnet? Was ist genau vorgefallen, dass zur Trennung führte? Und wenn die Beziehung für euch beide keine Zukunft hatte, dann halte deinen Kopf hoch und sag dir nicht, dass die Zeit vergeudet war. Du hast etwas daraus gelernt, du bist selbst gewachsen mit der Beziehung. Vielleicht haben eure Vorstellungen über die gemeinsame Zukunft nicht mehr zusammengepasst. Das Leben verläuft leider nicht perfekt und irgendeinen Grund gab es für das Ende, aber DU bist nicht schuld! 
  3. Nimm dir eine kleine Auszeit. Ja, Arbeit lenkt ab, das stimmt. Aber der tägliche Trott schiebt oft die Trauer nur vor dir her. Einige wenige Tage einfach mal weg sein oder sich bei der besten Freundin / beim besten Freund einquartieren oder ein Kurzurlaub für die Seele. Eine Trennung ist für viele Menschen eine starke psychische Belastung – in manchen Fällen legt sich das sogar auf das körperliche Befinden. Du darfst dich also auch mal krankschreiben lassen! 
  4. Trainiere dein Mindset. Wenn du so unter der Trennung leidest, hast du dich vermutlich emotional vollkommen abhängig gemacht. Du brauchst eigentlich keine andere Person, um dich gut zu fühlen oder Energie aufzuladen. Du bist der Mensch, mit dem du dein ganzes Leben verbringst und kein anderer auf dieser Welt! Deshalb ist es deine Aufgabe auch dafür zu sorgen, dass deine Seele und dein Körper sich erholen und zuversichtlich sind. Und das schaffst du auch! Dein Glaube kann dich wieder fröhlich machen. 🙂 
  5. Achtung! Wenn dir niemand einfällt, an den du dich in dieser Zeit wenden kannst, dem du dich anvertrauen kannst oder du traust dich nicht, möchtest das lieber mit dir selbst ausmachen – auch dann gibt es Möglichkeiten! Du kannst psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen! Mach das ruhig, denn es hilft wirklich, wenn du dir alles von der Seele reden kannst! Oder du willst es ganz allein in Eigenregie schaffen? Dann könnte auch die Mindwellness-Academy eine gute Lösung für dich sein. Denn dort lernst du viel über dich, dein Denken und die Möglichkeiten, wie du stärker und glücklicher den Alltag gemanagt bekommst. Deine eigene innere Einstellung und die Stärkung deines Selbstwerts können Wunder bewirken! Nicht nur für das Überwinden des Kummers, auch für deine Zukunft! 🙂 

Kopf hoch und sieh nach vorne! Liebeskummer ist scheiße, aber du schaffst das!

Irgendwann wirst du einen neuen Menschen treffen, der die ideale Ergänzung zu deinem eh schon tollen Leben sein wird. 😉

Alles Liebe, Aline


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Perspektivwechsel im Rückspiegel

Warum eine andere Perspektive Dein Leben nachhaltig verändern kann

Perspektivwechsel

Kennst du das Gefühl, wenn du merkst, dass sich dein Leben irgendwie nicht mehr richtig anfühlt? Weder Partnerschaft noch Job oder Hobbies erfüllen dich und du hast mehr und mehr den Wunsch, dein Leben zu verändern, obwohl in deinem Leben ja eigentlich alles okay ist?

Im stressigen Alltag haben wir häufig keine Zeit auf uns zu achten. Aber immer dann, wenn es ruhiger wird, meldet sich die Unzufriedenheit zurück und man stellt sich dann die Frage: „Warum und wofür mache ich das alles eigentlich?“ 

Spätestens jetzt wird es Zeit, über dich und dein Leben nachzudenken und es vielleicht einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Warum ein Perspektivwechsel gar nicht so leicht ist

Die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, einen Perspektivwechsel zu vollziehen … so einfach ist es nicht. Wenn man nicht weiß, wie man seine eigenen Denkpfade verlassen soll, ist es sehr schwer, eine Neubeurteilung von Situationen in Angriff zu nehmen. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, täuschen uns gerne selber und legen unsere Routinen nur ungerne ab. Etwas Neues und Unbekanntes bringt Ungewissheit mit sich und wir müssen unsere Komfortzone verlassen. Denn das löst Ängste aus und wir bleiben dann doch lieber bei unserer Bequemlichkeit und besinnen uns auf das, was wir kennen, gelernt haben und was schon immer funktioniert hat, weil es scheinbar sicherer ist. Veränderungen im Leben bedeuten aber auch Abschied zu nehmen von Dingen, die uns ans Herz gewachsen sind. Das tut weh, weshalb man dann doch lieber auf alt bekannten Pfaden bleibt. Doch dabei werden die vielen Chancen und Gelegenheiten übersehen, die sich abseits der Pfade immer wieder auftun. 

Doch Veränderungen im Leben sind völlig normal! Deine Wünsche, Bedürfnisse oder Einstellungen haben sich im Laufe der Zeit geändert. Vielleicht ist jetzt eine Phase deines Lebens erreicht, in der es nun bedeutet etwas Neues zu wagen und deinem Leben eine neue Wendung zu geben? Denn das Alte hatte seine Zeit, das dich heute unzufrieden gemacht hat. 

Ein Perspektivwechsel kann helfen!

Bei einem Perspektivwechsel geht es darum, die Sichtweise auf bekannte Dinge zu ändern und Unterschiede wahrzunehmen. Meist sehen wir Menschen nur das, was wir gerne sehen wollen, am liebsten durch unsere eigene Brille und aus unserer Position heraus. Das engt den Blickwinkel auf Personen oder Dinge jedoch stark ein. Durch den Blick durch die Brille eines anderen beschaffst du dir mehr Informationen, infolgedessen du neue Erfahrungen sammelst, die sich in deiner Sichtweise manifestieren und sich in neuem Verhalten verankern können. Neue Einsichten zu gewinnen kann helfen, dein Leben zu verändern. Wer seine eigene Position neu bewertet, setzt wichtige innere Prozesse in Gang. Und das führt wiederum dazu, dein Leben in die gewünschte Richtung zu führen. Durch die Neuausrichtung deines Blickes bist du in der Lage, in eine andere Rolle zu schlüpfen und dich und dein Leben in einem objektiveren Bild zu betrachten. Ein neutraler Blick von außen kann helfen, festgefahrene Überzeugungen und Denkmuster zu erkennen und zu hinterfragen.

Seinen Blickwinkel zu verändern hilft dabei, neue Lösungsansätze für bereits bekannte Herausforderungen zu finden und Probleme in einer neuen Relation zu anderen Themen zu betrachten. Manchmal sieht man eben sprichwörtlich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Mit einer neuen Sichtweise kannst du sehen, worauf du selbst bisher noch nicht gekommen bist. Ein Perspektivwechsel führt zu einem unvoreingenommenen und frischen Blick auf dein Leben!

Doch wie schaffst du es, deine Perspektive zu verändern?

Einen Perspektivwechsel muss man wollen! Es ist also ein bewusster Prozess, bei dem du möglicherweise neue Lösungen und Erkenntnisse entdecken wirst, aber auch riskierst, Gewohnheiten zu verlieren. Dies setzt voraus, dass du bereit sein musst, loszulassen, Veränderungen zuzulassen und dich selbst zu hinterfragen.

Albert Einstein sagte einmal: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ 

Und er hatte Recht!

Perspektivwechsel ist kein Hexenwerk. Hier ein paar Tipps, wie dir ein veränderter Blick auf dein Leben gelingen kann:

1. Offenheit

Erkenne, dass du in deiner Sichtweise eingeschränkt bist und sich eine selektive Wahrnehmung deiner Glaubenssätze verfestigt hat. Frage dich einmal „warum glaube ich eigentlich, was ich glaube?“ Hinterfrage generell alle Standard-Aussagen, um die Einstellungen dahinter zu entlarven und dein Denken zu verändern! 

2. Fremdwahrnehmung

Auch wenn du deine Stärken und Schwächen scheinbar am besten kennst, ist es oftmals hilfreich, selbstkritisch das eigene Verhalten zu reflektieren. Frage Außenstehende nach ihren Ansichten und Meinungen über dich und gestehe sie ihnen aber auch zu. Versuche unvoreingenommen mit ihren Meinungen umzugehen, ohne sie abzulehnen oder schlecht zu machen. Sich eigene Fehler einzugestehen ist ein weiterer Schritt, in deinem Leben etwas zu ändern.

3. Alte Gewohnheiten ablegen:

Lege ganz bewusst alte Gewohnheiten und Verhaltensweisen ab und mache nicht alles so wie sonst. Ansonsten wird sich deine Sicht der Dinge niemals verändern. Durch dein verändertes Verhalten werden neue Denkmuster angelegt, die dich zu neuen Sichtweisen anregen.

4. Empathie entwickeln:

Entwickle ein besseres Verständnis für die Perspektiven deines Gesprächspartners. Dadurch, dass es dir gelingt, dich in die Sichtweisen deines Gegenübers hineinzuversetzen, wirst du möglicherweise feststellen, dass auch dein Gesprächspartner gute Ideen und Anregungen hat, die zu einem Umdenken bei dir führen könnten.

Ein Perspektivwechsel kann also dein Leben verändern, wenn du beginnst, es ganz bewusst aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Die Welt, in der wir leben, ist für alle die gleiche, aber deine Realität hängt immer von deiner ganz persönlichen Sichtweise ab, die sich aus deinen Erfahrungen und Werten geprägt hat. Betrachtest du die Welt nun aber mit anderen Augen, lernst du, andere Menschen besser zu verstehen und entwickelst einen objektiven Abstand. Dies führt zu mehr Durchblick und Weitblick und damit zu Veränderungen in deinem Leben. 

Möchtest du deine Perspektive ändern, brauchst dabei aber Unterstützung, dann wende dich an uns. Wir begleiten dich gerne auf deinem Weg! 

Deine Mel


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Eigenverantwortung

Eigenverantwortung – warum ist sie so schwierig?

Eigenverantwortung

In letzter Zeit ist mir immer wieder ein Thema begegnet, vielleicht auch, weil ich vermehrt darauf geachtet habe, und dieses Thema heißt Eigenverantwortung.

Als Eigenverantwortung beschreibt man die Bereitschaft und Pflicht, für das eigene Handeln und Unterlassen Verantwortung zu übernehmen und dafür gerade zu stehen. Es bedeutet außerdem, für sein eigenes Wohlbefinden und seine Bedürfnisse zu sorgen.

Mir ist aufgefallen, dass sich immer mehr Menschen davor scheuen, diese Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und auch die daraus resultierenden Konsequenzen nicht zu akzeptieren, sondern andere „Schuldige“ gesucht werden. Diesen Menschen ist überhaupt nicht bewusst, dass sie in eine große Falle tappen, wenn sie die Verantwortung für ihr Leben in die Hände Anderer geben und sich dadurch unbewusst in eine Opferrolle hineinmanövrieren. 

Das Wort „Verantwortung“ ist oft negativ behaftet. Die Aussage, dass jeder für sein Leben und sein Wohlbefinden selbst verantwortlich ist, stößt bei vielen auf Angst und Widerstand und bereitet Unbehagen. Wie sieht es bei dir aus? Fühlst du dich bei dem Gedanken daran, verantwortlich für dich zu sein, unwohl oder unter Druck gesetzt?

Was macht Eigenverantwortung so schwer?

Oft sind es unsere negativen Gedankenmuster und Lebensweisen, weshalb wir unser Leben von anderen Menschen, Umständen oder vom Schicksal abhängig machen. Es ist ja auch sehr leicht, die Verantwortung auf andere abzuwälzen, anstatt selbst die Zügel für das eigene Leben in die Hand zu nehmen!

Wir denken, wenn 

  • wir Fehler machen, würden wir bestraft werden.
  • wir „Nein“ sagen, würden wir von anderen weniger gemocht oder sogar abgelehnt werden.
  • uns etwas nicht gelingt, bekommen wir Vorwürfe zu hören oder machen sie uns selbst.
  • es anderen schlecht geht, ist man schuld daran.
  • wir jetzt noch etwas ändern, könnte es zu spät sein.
  • wir unter anderen Umständen leben würden, wäre alles besser.

Hinter all diesen Denkweisen steckt oft die Angst zu scheitern und dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden, und wir verkennen dabei, dass wir Menschen sind, die auch Fehler machen (dürfen). Niemand ist perfekt! Der Anspruch, immer nur richtige Entscheidungen treffen zu wollen, verleitet viele Menschen dazu, lieber erst gar keine Entscheidung zu treffen, was meist zu negativen Konsequenzen führt. Bleiben wir nämlich passiv, also überlassen wir anderen die Verantwortung, haben wir immer eine schöne Ausrede, um uns selbst etwas vorzumachen:

  • ich bin nicht schuld, dass ich nicht erfolgreich bin.
  • ich kann nichts dafür, dass ich übergewichtig bin. Das ist Veranlagung.
  • es liegt nicht an mir, dass ich keine Beziehung habe.

Man wagt nichts und erreicht auch nichts in seinem Leben. Man versinkt in Selbstmitleid und begibt sich in eine Opferrolle. Es wird sich eingeredet, dass man das alles nicht verdient und das Leben ungerecht ist. Also lässt man besser andere entscheiden und gibt Anderen die Macht über unser Leben. Allerdings wird auch übersehen: wenn man aus Angst, das Falsche zu tun, lieber nichts tut, hat man auch für die Unterlassung Konsequenzen zu erwarten. 

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun!

Molière

Die Gründe dafür liegen oft in unserer Vergangenheit

Gründe für diese Verhaltensweisen sind in unserer Vergangenheit zu suchen. Schlechte Erfahrungen haben zu bestimmten Einstellungen oder Glaubenssätzen geführt, die wir übernommen haben. Haben wir in der Kindheit beispielsweise gelernt, bestraft zu werden, wenn wir etwas vergessen haben, können wir ein gestörtes Verhältnis zu Verantwortung entwickeln. Oder wurden wir für unsere Ehrlichkeit bestraft, haben wir uns später angewöhnt, uns aus der eigenen Verantwortung zu stehlen und Ausreden zu erfinden. Es ist also bei uns die Einstellung entstanden, dass es besser ist, nichts zu tun, weil man dann einer Bestrafung entgeht.

Eigenverantwortung ist nicht leicht – zahlt sich aber aus!

Es ist nicht leicht, die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Doch es ist machbar! Wir müssen uns zuallererst darüber klar werden, dass wir nur ein Leben besitzen und nur WIR unser Leben leben – niemand anderer sonst. Das heißt nicht, dass wir für alles in unserem Leben die Schuld tragen. Denn das tun wir nicht. Jedoch tragen wir die volle Verantwortung dafür, wie wir auf Situationen und Umstände in unserem Leben reagieren. Außerdem hilft Eigenverantwortung dabei, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen, was zur Stressvermeidung führen kann.

Hier einige Tipps, um unsere Selbstverantwortung zu steigern:

  1. Dazu gehört in erster Linie, dass wir aufhören müssen, anderen die Schuld für unsere Probleme zu geben, und uns eingestehen, dass wir allein für unser Leben und dessen Umstände verantwortlich sind.
  2. Wir müssen uns eingestehen, dass wir nicht vollkommen und Fehler akzeptabel sind. Das erleichtert das Übernehmen von Verantwortung für das eigene Handeln.
  3. Jammern oder sich über etwas oder irgendjemanden aufzuregen ist hausgemacht. Wir müssen uns klarmachen, dass wir diese Gefühle selbst zulassen und uns selbst dafür entscheiden, ob wir uns als Opfer fühlen und leiden wollen. Das verbraucht Energie und kann auch die Gesundheit schädigen. Diese Gefühle ändern nichts an der Situation und wir fügen uns damit nur selbst Leid zu, indem wir uns schlecht fühlen. Verantwortung für unsere Gefühle zu übernehmen macht uns unabhängig von Bewertungen anderer. Wir nehmen Ablehnung nicht mehr persönlich und werten sie nicht als Angriff gegen unsere Person und Schuldgefühle bleiben aus.
  4. Selbstreflexion fördert das eigene Denken. Unsere Probleme werden nicht ignoriert oder sie anderen Personen zugeschoben. Mit der Reflexion unseres eigenen Handelns akzeptieren wir unsere Schwächen und fördern unsere Selbstakzeptanz. 
  5. Wir müssen akzeptieren lernen, dass jeder für seine eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle selbst verantwortlich ist. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass wir nicht für die Gefühle oder Bedürfnisse anderer die Verantwortung übernehmen. Das mag hart klingen, aber jeder macht sich seine Gefühle schlussendlich selbst. Trotzdem sind wir natürlich nicht von der Verantwortung des sozialen Umgangs entbunden.
  6. Durch unsere Eigenverantwortung haben wir immer die Freiheit zu entscheiden, wie wir uns fühlen. Damit machen wir unser Wohlempfinden nicht von anderen Personen abhängig und geben uns Sicherheit und Kontrolle in unserem Leben.
  7. Wir müssen uns bewusst machen, dass wir anderen Menschen eine ganze Menge Macht über uns verschaffen, wenn wir ihnen die Schuld an unserer Situation zuweisen. Eigenverantwortung führt zu Freiheit und eröffnet uns neue Möglichkeiten im Leben, da wir nicht das Opfer von Umständen oder anderer Menschen sind. 
  8. Anstatt in Selbstmitleid zu versinken, sollten wir ins Tun kommen! Wir müssen uns bewusst machen, wie wir unsere Situation verbessern können und dann auch damit beginnen. Es bringt nichts, den Blick nur auf die Vergangenheit zu richten, denn wir leben im Hier und Jetzt!

Wenn auch du mehr Verantwortung für dich selbst übernehmen willst, hast du den ersten Schritt bereits getan, indem du diesen Beitrag gelesen hast. Möchtest du dein eigenverantwortliches, selbstbestimmtes Leben leben und weißt noch nicht genau, wie du es anstellen sollst, begleiten wir dich gerne mit unseren Coachings. Hab den Mut zu dir selbst!

Deine Mel


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Selbstbild verbessern

Dein Selbstbild beeinflusst Deinen Erfolg

Selbstbild

Kennst du das auch? Am Anfang bist du total überzeugt von etwas, einem neuen Projekt, zum Beispiel willst du mehr Sport machen, mit dem Rauchen aufhören oder eine Idee fürs eigene Business entwickeln. Dann brennst du total dafür und denkst an nichts anderes, bis nach ein paar Wochen die Luft wieder raus ist. Du beginnst also Dinge, verlierst aber immer irgendwann die Motivation und gibst dann schnell wieder auf. Und dann ärgerst du dich wahnsinnig über dich selbst und fragst dich jedes Mal, warum das so ist, warum du es nicht schaffst, Dinge durchzuziehen und zu beenden.

Es könnte an deinem Selbstbild liegen. Also wie du über dich denkst. Deine Gedanken, die du dir über dich selbst machst, bestimmen nämlich dein Selbstbild.

Denkst du zum Beispiel, dass du …

  • eine attraktive Frau / ein attraktiver Mann bist?
  • nur das Beste in deinem Leben verdienst?
  • erfolgreich bist?

Oder denkst du eher, dass du …

  • nicht gut genug bist?
  • etwas nicht verdienst?
  • nie deine Ziele erreichen kannst?

Genau dieses Selbstbild entscheidet dann darüber, ob du im Leben Erfolg hast oder ständig versagst, ob du beliebt oder unbeliebt bist oder glücklich oder unglücklich bist. Dein Selbstbild entscheidet auch darüber, wie dich andere wahrnehmen und wie sie sich dir gegenüber verhalten.

Wie entsteht dein Selbstbild?

Die Psychologie definiert das Selbstbild als unsere Vorstellung über die eigene Person. Jeder von uns hat ein Bild von sich, seiner Persönlichkeit, seiner Stärken und Schwächen. Dieses Selbstbild ist durch Erfahrungen und Erlebnisse in der Kindheit, vor allem in den ersten sieben Jahren, entstanden. Alle Fehler, Verletzungen, Niederlagen und Erfolge formen dein Selbstbild. Als Kind funktioniert deine Selbstwahrnehmung noch nicht so gut. Du bist einfach noch nicht in der Lage, deine eigene Persönlichkeit zu erkennen.

Darum glaubst du natürlich alles, was dir deine Umwelt sagt, ohne es auf seine Richtigkeit zu überprüfen. Du wirst es glauben, wenn du von deinem Umfeld immer wieder gespiegelt bekommst, dass du zum Beispiel etwas nicht kannst, zu schnell aufgibst oder kein Selbstvertrauen hast. Daraus entstehen die sogenannten Glaubenssätze, innere Überzeugungen, wie wir uns selbst wahrnehmen und wie wir über uns denken.

Glaubenssätze prägen Dein Selbstbild

Um bei unserem obigen Beispiel zu bleiben könnte dir vielleicht jemand in deiner Kindheit ständig gesagt haben „Nie bringst du was zu Ende!“. Dieser und möglicherweise viele andere solcher Sätze oder weitere negative Erfahrungen hinterlassen einen Abdruck in deiner Psyche und prägen dein immer negativer werdendes Selbstbild. Seitdem siehst du dich dann möglicherweise als einen Menschen, der Dinge nicht zu Ende bringt und genau das kann zur selbsterfüllten Prophezeiung werden. 

Henry Ford hat einmal gesagt: 

„Ob du glaubst, dass du es kannst oder ob du glaubst, dass du es nicht kannst. Du hast recht behalten!“

Deine Glaubenssätze werden sich immer bestätigen, da du immer Beweise dafür finden wirst, was du im Inneren über dich selbst denkst. Das kommt daher, dass der Mensch mehr Reize aus seiner Umwelt aufnimmt, als er sie bewusst verarbeiten kann. Was heißt, wir nehmen nur das wahr, worauf unsere Wahrnehmung programmiert ist. Das kann auch dazu führen, dass in objektive Situationen unsere subjektive Meinung hinein interpretiert wird. Dein Selbstbild formt dein Leben, da es dein Denken, Handeln und Fühlen beeinflusst.

Dein Selbstbild setzt sich zusammen aus:

  • deiner Identität (Name, Alter, Geschlecht, Ausbildung, Beruf, Anschrift)
  • deiner gesellschaftlichen Position
  • deiner Selbstwahrnehmung, wie du deinen Körper siehst und bewertest
  • deinen Talenten, Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • deinen Zielen, Interessen, Bedürfnissen & Werten
  • deinen Wünschen und Zielen, die du hast
  • deinen Erfahrungen aus deiner Kindheit, die du gemacht hast (Erfolge, Niederlagen)
  • dem, was andere über dich denken
  • deinen Beziehungen und deinem Besitz, die du hast und wie du sie einschätzt

Einige dieser Faktoren können dein Selbstbild positiv, andere negativ beeinflussen. Das Problem ist, je mehr negative Aussagen du zu hören bekommen hast und je mehr negative Erfahrungen du gesammelt hast, desto negativer verfestigt sich dein Selbstbild. 

Dem Teufelskreis entkommen

Ein negatives Selbstbild bedeutet, dass du selbst schlecht über dich denkst. Diese Gedanken haben Einfluss auf dein Verhalten und deine Ausstrahlung. Folglich nehmen dich die anderen auch negativ wahr und sehen dich genau so, wie du dich innerlich selber siehst. Es entsteht ein Teufelskreis: Weil du ein negatives Selbstbild hast, das du auch nach außen ausstrahlst, reagiert dein Umfeld dir gegenüber auch negativ. Es verhält sich dir gegenüber abweisend oder sagt schlimme Dinge über dich. Das bestätigt dich dann in deinem Bild über dich selbst!

Diese Erkenntnis von der Macht des Selbstbildes kann einerseits helfen: das Problem wird klarer, man verzweifelt nicht mehr so stark am eigenen Verhalten, weil man eine Erklärung dafür hat. Andererseits aber verzweifelt man an dem Problem oft mehr, denn man hat das Gefühl, nicht viel ändern zu können. 

Wann solltest du dein Selbstbild verändern?

Erfahrungsgemäß haben die meisten Menschen ein eher negatives Bild von sich. Solltest du überwiegend negativ über dich denken, wäre es Zeit für eine Veränderung, denn mit diesem Bild von dir selbst machst du es dir unmöglich, glücklich und erfolgreich zu sein. Unser Selbstbild entscheidet über unser Selbstwertgefühl und unser Selbstvertrauen. Sehen wir uns in einem positiven Licht, dann haben wir ein positives Selbstwertgefühl und fühlen uns stark und selbstsicher. Andersherum führt ein negatives Selbstbild zu Minderwertigkeits-gefühlen und wir fühlen uns wie ein Versager. Dies kann zu psychischen Problemen wie sozialen Ängsten und Depressionen führen.

Das, was wir tun oder wie wir uns verhalten, wird immer von dem Bild von uns selbst beeinflusst. Wenn wir zum Beispiel glauben, wir seien ein Pechvogel, dann werden wir auch ständig vom Pech verfolgt werden. Doch was du von dir selbst glaubst, liegt ab einem gewissen Alter in deiner alleinigen Verantwortung und du kannst dir aussuchen, wie du dich selbst gerne sehen willst. Die Art, wie du über dich denkst bestimmt deine Handlungen in der echten Welt! 

Nehmen wir einmal an, du hast den großen Traum, dich selbstständig zu machen und erfolgreich ein Business aufzuziehen, um damit viel Geld verdienen zu können. Wenn du jedoch nicht an dich glaubst und denkst, dass du es sowieso nicht schaffst, wirst du dein Projekt nur halbherzig oder auch gar nicht angehen. Die Folge daraus ist: Du wirst scheitern.

Wenn du also in deinem Leben etwas verändern möchtest, musst du zuallererst dein Denken über dich verändern. Der Glaube an dich selbst macht dich stärker und selbstsicherer, weil du mit deinem positiven Selbstbild deine Talente, Fertigkeiten und Fähigkeiten besser nutzen kannst.

Ein positives Selbstbild aufbauen

Glücklicherweise ist unser Selbstbild nicht in Stein gemeißelt, sondern veränderbar. Haben wir gelernt meist negativ über uns zu denken, können wir nun auch lernen, uns ein neues, positives Bild von uns zu erschaffen.

Um den oben genannten Kreislauf zu durchbrechen, ist es am besten nicht mehr auf die Meinung anderer zu hören, denn was andere über dich sagen oder denken, sagt absolut nichts über dein Selbst aus. Entscheide selbst, wie du sein möchtest, dich wahrnimmst und über dich denkst!

Mache dir dazu erst einmal deiner Gedanken bewusst. Hinterfrage deine negativen Gedanken und finde positive Gegenbeispiele. Stelle dir dazu immer folgende Fragen:

  • Ist das wirklich so?
  • Ist das immer so?
  • Muss das so bleiben?

Beispiel:

Ich kann nie meine Ziele erreichen.

Ist das wirklich so? „Eigentlich nicht. Ich habe mein Abitur bestanden und mein Studium abgeschlossen.“

Wichtig ist, dass du dir eine Liste mit nun positiven Gedanken über dich anlegst und sie dir jeden Tag laut vorliest. Auf diese Weise festigt sich dein positives Selbstbild und verankert es in deinem Unterbewusstsein.

Somit hast du dein Selbstbild mit Hilfe von Affirmationen umprogrammiert. Affirmationen sind effektive Techniken des Mentaltrainings. Affirmationen sind „bejahende Aussagen“. Sie sind unter anderem zum Loslassen und für den Aufbau von Selbstvertrauen von Nutzen. Sie geben dem Unterbewusstsein durch positiv formulierte Sätze eine neue Orientierung, wodurch Denkgewohnheiten verändert werden. Verhaltensweisen und Entscheidungen werden dadurch beeinflusst, weil sie durch die Affirmationen immer in Richtung der gesetzten Ziele gelenkt werden. Das liegt daran, dass unser Unterbewusstsein wesentlich mehr weiß, als unser Bewusstsein.

Beispiele sind:

  • Ich bin selbstbewusst
  • Ich bin ein wertvoller Mensch
  • Ich verdiene viel Geld
  • Ich bin Top-Manager eines großen Unternehmens

Der Nachteil dieser Affirmationen kann aber auch sein, dass man sich auf die Suche nach den magischen Worten begibt, die man sich vor sich selbst wiederholen kann, wie eine Art Gehirnwäsche. Aber egal, welche Worte verwendet wurden, es hat sich zwar kurzfristig gut angefühlt und oft aber auch nicht. Und vor allem hat es nichts am Selbstbild und am Verhalten geändert. Oft ist es nämlich so, dass die meisten Sachen, die wir für feste Eigenschaften von uns halten, einfach Fähigkeiten sind, die wir trainieren können. Unser Selbstbild ist etwas Konstruiertes, mit dem unser Gehirn Halt finden und uns geben will, dass wir uns, in dieser unsicheren Welt, sicher über uns selbst sind. Dieses Konstruierte ist solange die komplette Wahrheit für uns, bis wir eine andere kennenlernen oder wählen. Die größte Schwachstelle von Affirmationen ist, dass wir sie nicht glauben, egal wie stark wir sie uns immer wieder vor uns hersagen. 

Kleine Schritte führen zum besseren Selbstbild

Doch was können wir leichter glauben als Affirmationen? Dinge, die im Außen passieren. Es ist schwierig, uns für etwas zu halten, zum Beispiel ein Top-Manager, wenn wir es noch gar nicht sind. 

Der vielleicht bessere Weg dein Selbstbild zu verändern, ist die WAHRHEIT über dich zu verändern! Wir glauben der Wahrheit mehr als irgendwelchen Affirmationen. Wenn du dich also so sehen möchtest, dass du niemand bist, der gerne schnell aufgibt, dann könntest du genau damit anfangen, ebensolche Erfahrungen zu sammeln. Du könntest dir zum Beispiel jeden Tag kleine Ziele setzen, die du dann auch zu Ende bringst und sofort aufschreibst, dass du sie zu Ende gebracht hast. Je mehr du davon erlebst und aufschreibst, desto mehr wird sich dein Selbstbild verändern und das auf eine stabile Weise, denn es entspricht von Tag zu Tag mehr der Wahrheit, dass du ein Mensch bist, der Dinge beendet. Bei Zweifeln kannst du dann immer wieder in deine Aufzeichnungen schauen. Wichtig ist also, in kleinen Schritten immer mehr die Dinge zu TUN, die du für richtig hältst. Damit verhältst du dich so, wie du sein willst. Du erschaffst dir dadurch eine Vision von dir selbst, die mehr Kraft entwickelt als jedes visualisierte Ziel im Außen, was du denkst, erreichen zu müssen. Der größte Nutzen von Zielen ist, dass DU dich veränderst auf dem Weg dahin. Es geht also ums Hineinleben in das Bild, dass du über dich haben willst und in die Vision von dem Menschen, der du sein willst. 

Wir brauchen nicht nur schöne Gedanken, sondern vor allem Handlungen. Handlungen, die du visualisiert darstellst, damit du immer den Beweis vor Augen hast, dass du tatsächlich die Person bist, die du sein möchtest.

Wenn du dein Selbstbild verändern möchtest, probiere es doch einfach einmal aus! Und solltest du dabei Hilfe benötigen, schreibe uns gerne an. Mit unseren persönlichen Coachings unterstützen wir dich auf deinem Weg zu dir selbst.

Deine Mel


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Rituale als Anker

Rituale als Anker unseres Lebens

Ritual

Mein Mann pflegt jeden Morgen vor dem Weg zur Arbeit seinen Kaffee zu trinken und dabei die Neuigkeiten auf seinem iPad zu lesen. Ihm ist es am liebsten, wenn er dabei nicht gestört wird. Ich habe es lange Zeit nicht verstanden und empfand es als langweilig… bis ich genauer hingeschaut habe und feststellte, dass ich ebenso meine Rituale habe und sie mir „heilig“ sind.

Rituale… sie entwickeln sich meist unbemerkt über einen langen Zeitraum und werden oft gar nicht so bewusst wahrgenommen. Mal ist es der Kaffee am Morgen, eine Meditation zum Ausklang des Tages, oder das wöchentliche Treffen mit den Freunden. Jeder Mensch hat seine Rituale, die ihm guttun. Und wir brauchen sie. 

Doch warum ist das so?

Wenn wir das Wort Rituale hören, denken wir oft an altbackene, manchmal auch religiös besetzte Verhaltensweisen. Sie sind nach vorgegebenen Regeln ablaufende Handlungen, die zu festgelegten Zeiten stattfinden und einem gleichen, wiederkehrenden Ablauf folgen. Doch sie sind weit mehr als das! Sie sind liebgewonnene persönliche Angewohnheiten, die uns in unserem Alltag fehlen, wenn sie einmal ausfallen müssen. Über diese verinnerlichten Abläufe denken wir nicht mehr nach, weil sie zur Normalität geworden sind. 

Es sind die Anker unseres Lebens! Anker, die wir in unserem unruhigen Leben ausgeworfen haben, um uns zu stabilisieren und Halt zu geben. Wir benötigen, gerade in der heutigen Zeit, feste Strukturen und geregelte Abläufe. Diese Muster von Wiederholungen ermöglichen uns einen sicheren Rahmen, um uns mit Selbstvertrauen, Kraft und Zuversicht durch unser Leben zu bewegen. Wir fahren sozusagen auf Autopilot, wenn wir Rituale leben. Das hilft uns, uns auf die wichtigen Dinge zu fokussieren. 

Durch das Ritual spüren wir, dass wir nicht allein sind, sondern Teil einer Gemeinschaft. Indem wir wiederholt gemeinsam etwas tun, werden wir uns der Tatsache bewusst, Teil von etwas zu sein. Dieses Zugehörigkeitsgefühl vermittelt Sicherheit und Geborgenheit. 

Gerade auch im Familienleben haben gemeinsame Rituale eine große Bedeutung. Sie geben dem Alltag der Kinder eine feste Struktur, in der sie sich wohlfühlen und die für ihre gesunde Entwicklung wichtig ist. Immer wiederkehrende Ereignisse wie gemeinsame Mahlzeiten, das Vorlesen vorm Schlafengehen oder der Gute-Nacht-Kuss sind genauso wichtig wie die Schultüte am ersten Schultag, das gemeinsame Schmücken des Weihnachtsbaumes an Heiligabend oder die Abiturfeier. Es gehört zum Leben dazu. Dieses gemeinsame emotionale Erleben stärkt das Gefühl der Verbundenheit und fördert den Zusammenhalt. 

Auch für Erwachsene in stressigen oder emotional belastenden Momenten können Rituale wertvolle Anker sein. Zum Beispiel kann der bekannte Ablauf bei Trauerfeierlichkeiten dabei helfen, sowohl diese belastende Situation zu überstehen, als auch bei der Verarbeitung des Verlustes und beim Abschließen, um sich Neuem öffnen zu können. Ebenso hilft den Hinterbliebenen das Gedenken an den Verstorbenen zu den Jahrestagen bei der Bewältigung ihrer Trauer, und Sie finden Halt in diesem wiederkehrenden Ritual. Dadurch haben sie das Gefühl, eine Situation kontrollieren zu können, in der sie sich eigentlich völlig machtlos fühlen.

Warum sind aber diese Anker für uns so wichtig?

Der Mensch hat sein Leben gern unter Kontrolle und sehnt sich nach Geborgenheit. Rituale geben unserem Alltag Struktur und damit ein Gefühl von Sicherheit. Wenn du zum Beispiel jeden Morgen gerne deinen Kaffee trinkst und er einmal alle ist, fühlst du dich unsicher und unruhig. Wir mögen keine Veränderungen und erst recht keinen Stress. Uns bekannte Dinge oder Verhaltensweisen, die wir selbst kontrollieren können, die wir in- und auswendig beherrschen lassen uns Herausforderungen oder unnötige Belastungen besser meistern. 

Gerade in Krisenzeiten sind solche Anker sehr wertvoll. Sie machen unser Leben vorhersehbarer, lassen uns in einem für uns bekannten Rahmen bewegen und geben uns damit einen Ort der Sicherheit. Wissenschaftliche Studien belegen, wie sehr uns Rituale in schwierigen Situationen helfen. Eine Forschung an der Harvard University ergab, dass Rituale Ängste und Stress verringern können.

Viele vergessen gerade jetzt in der Pandemie-Zeit an sich selbst zu denken, da sie damit beschäftigt sind, sich um ihre Gesundheit, Finanzen oder andere geliebte Menschen zu kümmern. Um so mehr benötigen wir jetzt unsere liebgewonnenen Gewohnheiten, unsere Wohlfühlmomente, wie banal und einfach sie auch sein mögen, denn sie geben uns die Kraft und den Ansporn weiterzumachen. Also nehmt euch die Zeit zum Ausschlafen, ein gutes Buch vorm Einschlafen oder eine entspannende Gesichtsmaske einmal in der Woche. Es sind die kleinen Dinge, die wichtig sind. 

Rituale haben einen positiven Effekt auf unser Wohlbefinden und damit auch auf unsere Gesundheit. Sie stellen eine Belohnung dar, wie etwa das entspannende Schaumbad am Abend nach einem stressigen Tag. Studien zeigen, dass Rituale Gefühle wie Glück und Freude verstärken können, also wie ein Gefühlsbooster wirken. Sich für etwas Zeit zu nehmen, auf das man sich freut, macht es um so wertvoller. Rituelle Handlungen stärken also unsere Zufriedenheit und unser Glücksempfinden.

Rituale im Alltag – wie Du sie sinnvoll einbauen kannst

Da jeder Mensch anders tickt und dementsprechend auch andere Rituale hat, kann man nicht pauschal sagen, welche Rituale deinen Alltag verbessern können. Es gibt aber ein paar allgemeingültige Tipps, die dir dabei helfen können, deinen Alltag zu strukturieren und somit entspannter und produktiver in den Tag zu starten:

Morgenroutine:

  • Nimm dir morgens Zeit für die Dinge, die dir morgens wichtig sind. Ohne Zeitdruck kannst du entspannt duschen, deinen Kaffee trinken, frühstücken oder auch deine Social Media Accounts checken. 

Rituale am Arbeitsplatz:

  • Gönne dir Pausen während der Arbeit. Das verhindert Stresssituationen und macht dich produktiver.
  • Gehe mit Kollegen gemeinsam Mittagessen. Der persönliche Austausch ist wichtig und fördert das Gemeinschafts-und Zusammengehörigkeitsgefühl.
  • Mache einen kurzen Spaziergang im Park und genieße die Sonne, die dir ins Gesicht scheint. 
  • Wenn du unter Zeitdruck stehst, versuche dich zu fokussieren, schaue aus dem Fenster und atme mehrmals tief durch. So kannst du deine Konzentration anschließend wieder voll und ganz auf deine Arbeit richten.

Abendroutine:

  • Genieße den Abend, ohne an den Job zu denken
  • Trinke einen Entspannungstee und lies dazu ein spannendes Buch
  • Dimme das Licht, einige Zeit bevor du ins Bett gehst, denn helles Licht hält dich künstlich wach
  • Mache dich „bettfertig“, so lange du noch nicht zu müde dafür bist, dann kannst du gleich ins Bett gehen, wenn du müde wirst

Rituale im privaten Bereich:

  • Nimm dir Zeit Menschen zu treffen, die dir wichtig sind und dir guttun
  • Mache regelmäßig Sport, der dir Spaß macht
  • Verwöhne dich mit Kleinigkeiten, die dich glücklich machen, sei es ein Stück Schokolade, ein Kleidungsstück oder gute Musik
  • Baue Entspannungstechniken (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Meditation) in deinen Alltag ein.

Genieße deine Rituale, deine Anker in deinem Leben, in vollen Zügen und lebe sie aus! Das Gute ist, dass sie immer wieder neu erfunden werden können. Wenn es gerade Dinge gibt, die dir guttun, mach sie zu deinem neuen Ritual und heiße es in deinem Leben so oft wie möglich willkommen.

Deine Mel


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Kontrollverlust und Ängste

Kontrollverlust in der Corona-Pandemie

Life Coach in Berlin

Ich las den Post einer Freundin, in dem sie ihre Existenzangst beschrieb, für sich, ihre Angestellten und Kunden nicht genug getan zu haben. Um ihr Geschäft erhalten zu können hat sie Konzepte erarbeitet, hat dann miterleben müssen, dass sie gegen eine starre Bürokratie ankämpft und sie ihre „Lebenserhaltungsmaßnahmen“ nicht umsetzen darf. Sie musste Neid anderer Menschen ertragen, nur weil sie um ihr eigenes Überleben kämpft. 

Als ich das las, stellte ich mir unweigerlich die Frage, was eigentlich hinter ihrem Post steckt. Es ist ein Gefühl von Ohnmacht, die Kontrolle über das eigene Leben zu verlieren. 

Wie äußert sich Ohnmacht im Alltag?

In der heutigen Zeit streben wir Menschen nach Autonomie, uns unabhängig, aktiv und spontan, ohne Vorgaben selbst zu bestimmen. War die freie Berufswahl selbst zu Beginn des 20. Jahrhunderts teilweise noch undenkbar, können wir doch heute größtenteils den Beruf ausüben, den wir möchten. Heute sind wir der „Macher“ unseres Lebens und fühlen uns dadurch sicher. Das Streben nach Sicherheit ist eines unserer Grundbedürfnisse.

Doch in der momentanen Corona-Pandemie wird dieses Sicherheitsbedürfnis durch mangelnde Transparenz gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Prozesse, sowie komplexer werdenden alltäglichen Einschränkungen erschüttert. Die politischen Entscheidungen stehen nicht mehr im Einklang mit unseren eigenen Zielen und Werten. Plötzlich haben wir unser Leben nicht mehr im Griff. Es entstehen Existenzängste, gedrückte Stimmung, Isolation, Einsamkeit und Ohnmachtsgefühle. Viele Menschen haben Angst vor der eigenen Ansteckung oder Erkrankung bzw. Verlust naher Angehöriger. Die Betroffenen fühlen sich wie gelähmt, macht- und hilflos, irgendwie ausgeliefert und abhängig ohne Einflussmöglichkeiten. Es entsteht das Gefühl, nichts durch den eigenen Willen bewegen zu können. Hinter all diesen Ängsten steckt ein gefühlter oder tatsächlicher Kontrollverlust bzw. eine Machtlosigkeit, eines der am stärksten abgewehrten Gefühle. Denn wer möchte sich schon gerne als ein Opfer der Zustände fühlen? Diese Gefühle gehen einher mit Angst, Frustration und Wut und können das Selbstvertrauen erschüttern.

Welche Erkrankungen können als Folge von Ohnmachtsgefühlen entstehen? 

Die verstärkten Einschränkungen und die überall präsenten Befürchtungen zur Corona-Pandemie können Ängste verstärken und Gefühle wie Kontrollverlust auslösen. Dies kann psychische Symptome weiter verstärken. Infolgedessen kann Überforderung infolge von Stress auftreten, die zu Gewalt führen, Depressionen, Burnout und Ängste hervorrufen kann und ist womöglich an der Entstehung von körperlichen Krankheiten beteiligt. 

Was kann man dagegen tun?

  1. Die wichtigste Erkenntnis ist: Wir können nicht alles kontrollieren!
  2. Es ist entscheidend, sich der Machtlosigkeit bewusst zu sein. Dieses Eingeständnis ist ein erster Schritt nach vorne. 
  3. Die Erwartungen und Hoffnungen an die eigene Selbstwirksamkeit vermindern. Es kann hilfreich sein, die eigenen Grenzen des Machbaren zu erkennen und zu akzeptieren. Es ist kein Grund sich ohnmächtig und minderwertig zu fühlen, nur weil man gerade etwas in seinem Leben nicht ändern kann.
  4. Sich neue, machbare Ziele setzen, um sich Enttäuschungen durch zu hoch gesetzte Ziele zu ersparen. Dadurch wird das Selbstvertrauen und die eigene Motivation gestärkt.

Die Überwindung der Ohnmacht beginnt bei uns selbst und unserem Denken. Wir müssen an unsere eigenen Fähigkeiten und Stärken glauben und daran, dass wir in der Lage sind, durch entschlossenes und mutiges Handeln etwas bewegen zu können, auch wenn es nur in kleinen Schritten vorwärts geht.

In der aktuellen Pandemie-Situation empfehlen wir Dir unsere kostenlose Meditation „Kontrolle & Ängste loslassen“. Sie kann dem Gefühl von Kontrollverlust und Ängsten entgegen wirken. Wenn Du Dich für unser Coaching entscheidest, können wir aktiv gemeinsam daran arbeiten.

Deine Mel


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Frau mit Winterdepression am Fenster

Winterdepression – wenn die Tage kürzer werden

Die Wintermonate sind im Anmarsch und die Tage werden wieder dunkler! Gerade in dieser Zeit leiden viele Menschen an schlechter und gedrückter Stimmung – der sogenannten Winterdepression. Die aktuellen Corona-Maßnahmen und die Reduktion unserer sozialen Kontakte tun ihr Übriges. Auslöser dieser depressiven Verstimmung ist das fehlende Licht, wodurch im Winter ein negativer Einfluss auf deinen Hormonhaushalt und dein Immunsystem entsteht. Du erkennst die Winterdepression im Allgemeinen an einem erhöhten Schlafbedürfnis, einer gedrückten Laune und einem geminderten Aktivitätslevel. Mehr zum Thema „Winterdepression“ findest Du auch hier.

Was hilft gegen Winterdepressionen?

Menschen liegen entspannt

Was kannst du dafür tun, diese tristen Monate in einer ausgewogenen Gemütslage durchzustehen?

In den Sommermonaten wird durch die Sonneneinstrahlung in deiner Haut Vitamin D gebildet, das über mehrere Wege dein Gehirn mit dem Glückshormon Serotonin versorgt. 

Durch fehlendes Tageslicht in den Wintermonaten kann es dazu kommen, dass dein Körper zu wenig Serotonin produziert, was deine Stimmung schwanken lässt und dich unglücklich macht. Wichtig ist es vor allem im Winter, deinem Körper ausreichend Vitamin D zuzuführen, um deinen Serotoninspiegel zu erhöhen. Im Winter besteht allerdings das Problem, dass deine Haut größtenteils von Kleidung bedeckt ist, so dass Sonnenstrahlen deine Haut nicht erreichen können. Deshalb gibt es andere Wege, um deinem Körper das benötigte Vitamin D zu beschaffen. Um zu überprüfen, ob ein Vitamin D-Mangel bei dir vorliegt ist es ratsam, dich zunächst einem Bluttest bei einem Arzt zu unterziehen. Mithilfe von Vitamin D3 Kapseln oder Öl kann dein Speicher wieder aufgefüllt werden. Dein Immunsystem und deine Knochen werden ebenfalls von der Vitamin D-Zufuhr profitieren.

Lichttherapie gegen den Winterblues

Ein weiterer Tipp gegen den Winterblues ist die sogenannte Lichttherapie. Mithilfe einer sehr hellen Tageslichtlampe, mit ca. 2.500-10.000 Lux, wird über die Netzhaut Licht in deinen Körper geflutet. So kann der Lichtmangel kompensiert werden und für positive Stimmung sorgen. Am wirkungsvollsten ist diese Tageslichtlampe, die auch als Wecker erhältlich ist, am Morgen, da sie das Schlafhormon Melatonin, das nachts gebildet wird, abbaut.

Ausgewogene Ernährung und ausreichend Vitamine

Häufig geht auch ein erhöhter Appetit mit der Winterdepression einher. Deshalb ist in den Wintermonaten wichtig, dass du auf eine ausgewogene Ernährung und Vitaminversorgung achtest. Der geschätzte Bedarf an Vitamin D liegt bei Erwachsenen in etwa bei 20 Mikrogramm pro Tag. Fettreiche Fische (z.B. Lachs, Hering, Makrele), Eier, Käse, Avocado oder Speisepilze sind gute Vitamin D-Lieferanten.

Sport hilft bei Winterdepressionen

Ebenso können sportliche Aktivitäten sowohl gegen die Auswirkungen des erhöhten Appetits als auch gegen die depressiven Verstimmungen im Winter helfen. Bewegung führt zur Ausschüttung verschiedener Hormone oder Neurotransmitter im Gehirn, wie Adrenalin, Dopamin oder Serotonin. Dieser „Hormonmix“ führt dazu, dass du dich glücklicher fühlst. Am besten ist Sport an der frischen Luft. Dabei ist es egal, in welcher Form du Sport betreibst, Hauptsache die Bewegung macht dir Spaß. Joggen oder ein schöner Spaziergang im herbstlichen Laub, dazu der Geruch der Natur und die Farbenvielfalt tun der Seele gut. Und nebenbei tankst du draußen auch noch ein paar Sonnenstrahlen für deinen Vitamin D-Haushalt!

Auch wenn es in der momentanen Coronazeit nur eingeschränkt möglich ist – und gerade deswegen -, ist es für dein hormonelles Gleichgewicht unglaublich wichtig, deine sozialen Kontakte zu pflegen und sich nicht zu Hause einzuigeln. Lachen ist gesund! Ob bei einem Telefonat, Video-Chat oder persönlichen Treffen.

Wie du siehst gibt es einige Möglichkeiten, die Symptome einer Winterdepression zu minimieren. Wichtig ist es, auf das Gleichgewicht deines Hormonhaushaltes zu achten. Dann kommst du gut durch die dunkle Jahreszeit. 

Solltest du Unterstützung brauchen, stehen wir dir mit unserem Coachingangebot natürlich auch in der trüben Jahreszeit zur Seite!

Deine Mel


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